Gedichte und Texte für jeden Anlass...
Internet
Ein Mensch beschloß in seinem Leben,
dem Fortschritt keine Chance zu geben.
Ihn grauste vor der neuen Zeit.
Wohin er sah,nur Hektik weit und breit.

er legte sich zum träumen hin,
da kam ihm plötzlich dies in Sinn

Computer ,Fernsehen,Internett,
mach ich jetzt alles nur vom Bett.

Muß keinen einzgen Weg mehr laufen.
kann mir alles aus der Ferne kaufen.
Und noch alles bringen lassen,
hoch die Teller und die Tassen.
Alles mit Karte ohne Geld,
oh,du schöne schnelle Welt

Er legte los ohne Gehaste,
betätigte mal hier, mal da,ne Taste.

So vergingen viele Tage,für und für,
als er vertieft im chatraum war.
Da klopfte es plötzlich an der Tür.
Ein Mann rief :Ist jetzt alles klar?;

Nen Blick ins Treppenhaus,
oh Schreck,
die Nachbarn zogen alle aus,
und das Geländer war Schon weg.

Er packte eilends vieles ein
und fühlte sich jetzt so allein.
Der Tag, an dem das Haus sollt fallen,
stand unter,seinen Papieren allen.

So höre ,wer hätte das gedacht,
kam`s wieder anders,über Nacht.
Er fand ne Bleibe und ein Bett,
hielt sich zurück,beim Internet.

Sein Leben fand nun wieder statt,
er hatte Internet so satt.
Saß grübelnd dann auf einer Bank
und fühlte sich seelisch ganz krank.

Er sprach:Wo ist die Zeit geblieben,
als man sich Aug in Aug konnt lieben.
Das mach ich alles nicht mehr mit.
So`n Schiet.

 
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