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Alptraum
Als ich eingeschlafen war,

sah ich sie,die bunte Schar,

schöner Träume,wunderschön,

wollt am liebsten gar nicht gehn.

Doch dann sah ich einen laufen,

aus dem großen,bunten Haufen,

in eine Welt,die schwarz wie Pech,

Alptraum hieß sie,und zu Recht.

Die bunten Straßen warn verschwunden,

doch ich wollts genau erkunden,

lief ihm weiter hinterher,

bis zum grauen Alptraum Meer.

Als er mich sah,sprang er hinein,

hörte ich ihn etwa weinen?

Ich folgte ihm,schwamm hinterher,

fühlte mich in mir ganz leer,

Trauer war es,die ich fühlte,

zu schwinden schien hier jede Güte.

Am andern Ufer hielt er an,

der der arme alte weiße Mann.

Nun schaute er mir in die Augen,

Angst wollt mir die Sinne rauben,

doch er sah nicht böse aus,

im Gegenteil,er wollt hier raus!

Jetzt merkte ich erst was ich war,

gefangen in der Alptraumstadt.

Ich versuchte aufzuwachen,

machte keine halben Sachen,

doch ich merkte,wie er sagte:

"Du musst allein gehn,nimm,ich warte!"

und gab mir etwas in die Hand,

ein kleines,Gold gestreiftes Band.

Ich wachte auf,ein riesen Schreck,

der arme alte Mann war weg,

doch das Band das er mir gab,

hatte ich noch in der Hand...
 
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